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Lebensmittel-Match

Spekulatives Konzept –
nicht im Auftrag von oder in Verbindung mit ALDI entstanden

Projekttyp:
2D-Animation

Produziert von:

Anne Driever

Beschreiburg

Ein Redesign eines bestehenden Social-Ad-Formats, aufgebaut nicht als einzelnes Video, sondern als wiederverwendbares System – dieselbe Grundstruktur treibt alle drei oben gezeigten Varianten an. Sobald neues Bildmaterial und Text vorliegen, lassen sich neue Varianten in einem Bruchteil der Zeit produzieren, die eine komplette Neuanimation kosten würde. Über die technische Umsetzung hinaus ging es darum, den Content visuell wirkungsvoller und appetitanregender zu gestalten – echtes Food-Bildmaterial sollte Hunger und Kaufimpuls auslösen und aus einem gewöhnlichen Supermarkt-Angebot etwas machen, das den Scroll stoppt.

Spekulatives Konzept, nicht mit ALDI verbunden.

Vorher / Nachher

Das Original war bereits animiert – einzelne Produkte und ihre Preise bewegten sich nacheinander über den Bildschirm, eine schnelle Abfolge verschiedener Angebote. Das Redesign behält die Bewegung bei, verändert aber, was diese Bewegung vermittelt: Statt mehrere Produkte als Liste durchlaufen zu lassen, entsteht ein einzelner Spannungsbogen um jeweils ein Produkt – Entdeckung, Entscheidung, Belohnung. Eine glaubwürdige App-Optik (Profil- und Menü-Icons, Bottom-Navigation) macht die „Swipe"-Prämisse tatsächlich funktionsfähig, statt wie eine Anzeige zu wirken, die nur vorgibt, eine App zu sein. X- und Herz-Icons machen die Interaktion sofort verständlich, ganz ohne erklärenden Text. Der wirkungsvollste Wechsel ist der Farbübergang: Ein ruhiges, neutrales Blau während des „Durchstöberns" weicht einem kräftigen Orange-Rot beim „Match" – ein echter emotionaler Moment, den das Produkt-Karussell des Originals nie hatte. Die Preis-Karte selbst bleibt bewusst nah am Original, um ALDIs tatsächliche visuelle Identität zu wahren – sitzt jetzt aber in einer stärkeren, emotional aufgeladenen Auflösung, statt nur als nächstes Element in einer Reihung zu erscheinen.

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Ideation

Frühe Recherche- und Analysephase, dokumentiert auf einem Figma-Board: Analyse der Stärken und Schwächen des Originals, Marktrecherche zu vergleichbaren Social-Ad-Formaten sowie eine Sammlung von Farbcodes, Bildmaterial und Text-Referenzen zur Definition der neuen Richtung.

Design Variationen

Frühe Entwürfe versuchten, mehrere Gerichte und Informationspunkte gleichzeitig in ein Frame zu bringen – was schnell unübersichtlich wurde, besonders innerhalb der einschränkenden Safe Zones vertikaler Social-Formate. Die Lösung: Fokus auf ein Produkt zur Zeit, größere Bildsprache, und eine schnelle Bildsequenz statt einer überladenen, statischen Komposition. Daraus entstand die finale Richtung – eine schnelle, Swipe-artige Sequenz, die Hunger mit der Produktauflösung verbindet, fast wie ein „Match".

Safe Zone

Übersicht, wie zentrale Informationen – Produkt, Preis und Call-to-Action – innerhalb der Safe-Zone-Vorgaben für 9:16-Vertikalvideos platziert sind. So bleibt der Content auf Instagram, TikTok und ähnlichen Plattformen korrekt sichtbar, ohne dass wichtige Elemente durch Plattform-UI verdeckt oder abgeschnitten werden.

Ergebnis

Über die fertigen Videos hinaus wurde das Projekt als wiederverwendbares System statt als Einzelstück aufgebaut. Alle drei Varianten greifen auf dieselben Grund-Kompositionen zurück, mit austauschbaren Elementen – Food-Bild, Produktname und Preis – gesteuert über Adobe Essential Graphics per einfachem Drag-and-drop.

Sobald neues Food-Bildmaterial und Text vorliegen, dauert die Anwendung über das Template-System etwa 15–30 Minuten pro Variante. Die vollständige Produktion – inklusive Auswahl neuen Bildmaterials und passendem Hook-Text – kommt je nach Produkt nochmal mit 1–2 Stunden hinzu. Das macht das Format für eine größere Kampagne skalierbar statt nur für eine Einzelumsetzung.

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